Was wird trainiert?

Kapatiran Arnis wurde auf den traditionellen Kriegerkünsten der Philippinen gegründet und verwendet diverse Formen und Techniken, um die Trainierenden mental und körperlich zu fordern.



Selbstverteidigung

Da Eskrima/Kali/Arnis eine sehr komplette Kampfkunst ist und dieses bereits sehr populäre Konzept Waffenkünste beinhaltet, ist es ein ideales System für Selbstverteidigung.
Alle Komponenten wie Reaktion, Abwehr-, Block- u. Gegenangriffstechniken werden hier geschult und dies nicht nur gegen waffenlose Gegne, was ein sehr wichtiger Aspekt in der heutigen Zeit der wachsenden Gewalt ist.

Einzelstock

In Kapatiran Arnis erlernen Sie die 12 Grundschläge, diverse Entwaffnungen, Block- und Kontertechniken sowie verschiedene Drills für die Verbesserung von Reflexen und von Koordination.
Ein wichtiger Teil ist die Fußarbeit und Gebrauch von der waffenlosen Hand beim Einsatz des Einzelstocks.
Zusätzlich werden Ihnen auch Hebel, Takedowns und Konter in den verschiedenen Strecken des Kampfes gelehrt.

Doppelstock

Hier wird der Trainierende mit 2 Stöcken ausgebildet, was in verschiedenen Drills vor allem die Koordinationsfähigkeiten und Reflexe von Auge und Hand im höchsten Maße fördert.

Messer

Sie erlernen Anstellwinkel, Abwehr gegen Angreifer mit Messer, Drills für Korrdination und Reflexe, 2 Manndrills und vor allem Entwaffnungen inkl. Techniken den Gegner kampfumfähig zu machen. 

Stock und Dolch - espada y daga

Dieses ist die Stock- und Dolchkunst, die mit dem Stock in einer Hand und dem Dolch/Messer in der anderen unterrichtet wird.
Hier lernt der Kursteilnehmer, den Stock in der Verteidigung oder im angreifendem Modus zu benutzen sowie auch den Dolch für  den Angriff oder die Verteidigung zu benutzen.
Auch hier wird wieder ein großes Augenmerk auf die Beinarbeit, das Blocken mit jeder Waffe und diverse Gegenangriffe gelegt.

Mano-mano

Mano-Mano bedeutet waffenlos gegen Waffen bzw. waffenlos gegen andere waffenlose Gegner zu kämpfen.
Sie erlernen Stöße, Tritte, Ellenbogen- und Knietechniken sowie Blöcke und Kontertechniken um den Gegner zu Boden zu bringen. 
Diese Kunst sollte sich im Laufe der Zeit mit Ihrem Gebrauch der Waffen vermischen.

Dumog

Diese sind die "schmutzigen" Künste: Augen drücken, klemmen, beißen und festhalten. 
Dieses kann natürlich auch mit Waffen kombiniert werdenund es ist die Kunst des Überlebens im Kampf. 
Dies ist sicherliche keiner schöner Teil dieser Kampfkunst, aber vor allem wenn Sie sich erfolgreiche selbstverteidigen wollen, sind diese Techniken von großem Nutzen.

"gepolsteter Stock" sparring

Dieses ist für Anfänger und Fortgeschrittene ideal, da hier die Konkurrenten den doppelten Schutz der schaumstoffumwickelten Stöcke und der Schutzrüstung, welche einen Helm, Handschuhe, Tiefschutz, ...) haben.

Alle Schläge abgesehen von Stichen, Schlägen mit dem punio (Teil des Stockes) und 2-Handschläge sind oberhalb des Knies erlaubt.

WEKAF sparring

Dieses ist ein Bereich für Fortgeschrittene und besteht aus einem 3 x 1 minütigem Sparring mit vollem Kontakt aber in voller Rüstung.
Punkte werden Schläge, Blockieren oder erfolgreichen Ausweich- u. Kontertechniken erkämpft. 
Ziele sind die selben wie für Gummistock sparring.
Hier wird von  3 unabhängigen Punkterichtern sowie einem erfahrenen Schiedsrichter auf der Wettkampffläche bewertet.
Turniere werden meistens im KO-System ausgetragen.

no rules sparring

Hier sind nur Helm, Hand- und Tiefschutz zugelassen und ist nur für auserwählte Kämpfer und höhere Grade geeignet.

no armour sparring

Hier gibt es keinen Schutz und keine festgesetzten Regeln und auf Grund dessen ist dies nur für Spitzenkämpfer geeignet.
Die "Regeln" werden allein von den beiden Kontrahenten festgelegt und kontrolliert, d.h. es gibt keine Schiedsrichter. 
Dieses darf ausschließlich nur mit ausgebildeten Sanitätspersonal und Zustimmung aller Beteiligten abgehalten werden.